Panorama

US Masters: Die Preisgeldentwicklung seit Entstehung

30. Mrz. 2026 von Helena Llambi in Köln, Deutschland

Die Preisgelder des US Masters - Die Entwicklung über die letzten 85 Jahre. (Foto: Getty)

Die Preisgelder des US Masters - Die Entwicklung über die letzten 85 Jahre. (Foto: Getty)

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Über zwei Millionen Dollar erhielt Tiger Woods für seinen Sieg beim US Masters 2019 – damals eine Premiere, denn erstmals überschritt das Siegerpreisgeld die Marke von zwei Millionen Dollar. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich das Preisgeld rasant weiter: 2023 lag die Siegprämie bereits bei 3.240.000 Dollar, 2024 stieg sie auf rund 3,6 Millionen Dollar bei einem Gesamtpreisgeld von 20 Millionen Dollar. Auch 2025 setzte das Masters Tournament diese Entwicklung fort: Das Gesamtpreisgeld erhöhte sich auf 21 Millionen US-Dollar, während der Sieger mit einer Rekordsumme von 4,2 Millionen Dollar ausgezeichnet wurde. Für das US Masters 2026 wird erwartet, dass dieses Niveau erneut erreicht wird. Voraussichtlich wird das Gesamtpreisgeld erneut bei rund 21 Millionen Dollar liegen, mit einer Siegprämie von etwa 4,2 Millionen Dollar. Damit zeigt sich eindrucksvoll, wie stark die Dotierung des traditionsreichen Turniers über die Jahrzehnte gestiegen ist. Zum Vergleich: Horton Smith, der erste Masters-Sieger im Jahr 1934, erhielt für seinen Triumph gerade einmal 1.500 Dollar. Ein Blick auf die Entwicklung macht deutlich, welchen wirtschaftlichen Wandel das Turnier seitdem durchlaufen hat.

Die Preisgeldkönige der Masters-Historie

1. Tiger Woods,$9,556,069
2. Phil Mickelson,$8,200,000
3. Jordan Spieth,$6,500,000
4. Scottie Scheffler,$6,200,000
5. John Rahm,$5,800,000

Preisgelder beim Masters: Tiger, Mickelson, Spieth

Die nächste Liste wird weiterhin von Tiger Woods angeführt. Mit seinem Sieg 2019 und dem damals erstmals über zwei Millionen Dollar hohen Preisgeld baute er seine Führung weiter aus und überholte Phil Mickelson endgültig. Beide liegen nach wie vor mit deutlichem Abstand vor der Konkurrenz. Dahinter hat sich das Bild in den vergangenen Jahren jedoch spürbar verändert: Jordan Spieth bleibt dank konstant starker Ergebnisse weiter in den Top drei, während Spieler der neuen Generation massiv aufgeholt haben. Vor allem Scottie Scheffler und Jon Rahm sind durch ihre Siege in die Top fünf vorgerückt und haben ältere Namen wie Dustin Johnson oder Justin Rose aus dieser Gruppe verdrängt.

Auffällig bleibt dabei, dass sich ausschließlich Spieler aus der modernen Golf-Ära in den Top-Rängen wiederfinden. Selbst beim Blick weiter nach unten dominieren aktive Profis das Ranking. Der Grund dafür liegt in der massiven Entwicklung der Preisgelder beim Masters Tournament. Besonders seit den jüngsten Erhöhungen – mit Siegprämien von über vier Millionen Dollar – hat sich die Dynamik nochmals beschleunigt. Angetrieben von der Konkurrenzsituation im Profisport, unter anderem durch die LIV Golf Series, steigen die Ausschüttungen weiter an. Davon profitieren vor allem aktuelle Spieler, die innerhalb weniger Jahre Summen erreichen können, für die frühere Generationen deutlich länger benötigten.

Masters Preisgelder: Von unter zweitausend auf über zwei Millionen Dollar

Das Preisgeld im Golfsport ist im Laufe der Jahre angestiegen, das ist jedem klar. Der Markt ist gewachsen, es gibt mehr Sponsoren und die Spieler sind nicht nur Sportler, sondern Marken. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die Preisgeldentwicklung des US Masters, denn die Differenz zwischen erster und letzter Austragung ist unvergleichlich groß. Horton Smith, der das erste US Masters 1934 gewann, freute sich über 1500 Dollar. Bis zum zweiten Weltkrieg wurde dieses Preisgeld für den Sieger nicht angehoben, erst beim ersten Masters nach dem Krieg bekam der Sieger 2500 Dollar. Über die Jahre steigerte sich das Preisgeld dann fast exponentiell. 1958 wurden dem Sieger erstmals über 10.000 Dollar ausgezahlt, 1984 erstmals über 100.000 Dollar. Die magische Marke von über einer Millionen Dollar wurde erst nach der Jahrtausendwende im Jahre 2001 geknackt - der erste Sieger, der sich über dieses Preisgeld in neuen Sphären freuen durfte, war Tiger Woods. Innerhalb von 18 Jahren hat sich dieses Preisgeld dann erneut verdoppelt und wieder ist Tiger Woods der erste Spieler, dem ein Preisgeld von über zwei Millionen Dollar ausgezahlt wurde. Nur vier Jahre dauerte es, um die nächste Millionen zu knacken, ein Zeugnis für die exponentielle Steigung der Preisgelder, die aktuell im Profigolf stattfindet. 2025 wurde schließlich auch die Marke von vier Millionen Dollar geknackt: Der Sieger des Masters erhielt erstmals 4,2 Millionen Dollar, bei einem Gesamtpreisgeld von 21 Millionen Dollar.

1934-2026: Die Preisgelder der Sieger im Überblick

1934: $1,500
1935: $1,500
1936: $1,500
1937: $1,500
1938: $1,500
1939: $1,500
1940: $1,500
1941: $1,500
1942: $1,500
1943: -
1944: -
1945: -
1946: $2,500
1947: $2,500
1948: $2,500
1949: $2,750
1950: $2,400
1951: $3,000
1952: $4,000
1953: $4,000
1954: $5,000
1955: $5,000
1956: $6,000
1957: $8,750
1958: $11,250
1959: $15,000
1960: $17,500
1961: $20,000
1962: $20,000
1963: $20,000
1964: $20,000
1965: $20,000
1966: $20,000
1967: $20,000
1968: $20,000
1969: $20,000
1970: $25,000
1971: $25,000
1972: $25,000
1973: $30,000
1974: $35,000
1975: $40,000
1976: $40,000
1977: $40,000
1978: $45,000
1979: $50,000
1980: $55,000
1981: $60,000
1982: $64,000
1983: $90,000
1984: $108,000
1985: $126,000
1986: $144,000
1987: $162,000
1988: $183,800
1989: $200,000
1990: $225,000
1991: $243,000
1992: $270,000
1993: $306,000
1994: $360,000
1995: $396,000
1996: $450,000
1997: $486,000
1998: $576,000
1999: $720,000
2000: $828,000
2001: $1,008,000
2002: $1,008,000
2003: $1,080,000
2004: $1,117,000
2005: $1,260,000
2006: $1,260,000
2007: $1,305,000
2008: $1,350,000
2009: $1,350,000
2010: $1,350,000
2011: $1,440,000
2012: $1,440,000
2013: $1,440,000
2014: $1,620,000
2015: $1,800,000
2016: $1,800,000
2017: $1,980,000
2018: $1,980,000
2019: $2,070,000
2020: $2,070,000
2021: $2,070,000
2022: $2,700,000
2023: $3,240,000
2024: $3,600,000
2025: $4,200,000
2026: $4,200,000

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