Kurz vor dem Start des Masters-Turniers hat Rory McIlroy eine körperliche Einschränkung öffentlich gemacht. Nach seinem geteilten fünften Platz bei der Texas Children’s Houston Open äußerte sich der Nordire zu leichten Problemen mit seinem rechten Arm. „Mein rechter Ellenbogen hat mich ein wenig geplagt, also werde ich mich vielleicht ein wenig behandeln lassen und sicherstellen, dass er bis Augusta in Ordnung ist“, sagte McIlroy dem Golf Channel.
Rory McIlroy: „Mein rechter Ellenbogen hat mich ein wenig geplagt“
Wie schwerwiegend die Beschwerden tatsächlich sind, ist bislang unklar. Eine ernsthafte Verletzung scheint es jedoch nicht zu sein – McIlroy selbst kündigte an, in den kommenden Tagen weiter an seinem Spiel zu arbeiten: „Mein Trainer Michael Bannon kommt morgen [Montag] zu mir, wir werden ein bisschen arbeiten und sicherstellen, dass alles in guter Form ist für die nächste Woche.“
Trotz leichter körperlicher Beschwerden reist McIlroy mit Rückenwind zum Masters. In Houston zeigte er eine gute Leistung und beendete das Turnier mit einer starken Finalrunde von 64 Schlägen auf dem geteilten fünften Platz. Zuvor hatte er sich bereits bei der The Players Championship in einem Playoff gegen J.J. Spaun durchgesetzt und damit seinen zweiten Titel bei diesem Turnier gewonnen.
McIlroy jagt weiterhin dem Grand Slam hinterher
Der Masters-Sieg fehlt McIlroy noch in seiner ansonsten umfassenden Titelsammlung. Mit Erfolgen bei der PGA Championship, der US Open und der Open Championship konnte er bereits drei der vier Majors gewinnen. Ein Erfolg in Augusta würde ihm den sogenannten Karriere-Grand-Slam ermöglichen - ein Sieg in allen vier Majors. Ob der Ellbogen dabei zum limitierenden Faktor wird oder McIlroy dennoch in Topform aufteet, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der 34-Jährige zählt trotz allem zu den Mitfavoriten in Augusta.