Bilder des Tages
Lydia Ko hat beim Ford Championship presented by Wild Horse Pass auf der LPGA Tour einen eindrucksvollen ersten Spieltag hingelegt. Die Neuseeländerin startete auf Loch 10 und spielte eine makellose Runde ohne einen einzigen Bogey — zwölf Birdies brachten sie auf eine 60 und damit auf -12 an die Spitze des Feldes. Für die ehemalige Weltranglistenerste ist die beste Runde der vergangenen Jahre und ein weiteres Ausrufezeichen in einer Karriere, die bereits jetzt zu den erfolgreichsten in der modernen LPGA-Geschichte zählt. Ko, die bereits über 20 LPGA-Titel sowie mehrere Major-Siege vorweisen kann, zeigt damit einmal mehr ihre Klasse auf höchstem Niveau.
Earlier today, Lydia Ko shot her career best of 60 @ford_champ_ 🙌 pic.twitter.com/WIwfY3EU5M
— LPGA (@LPGA) March 26, 2026
Dicht dahinter folgt Hyo Joo Kim aus Südkorea mit einer 61. Die Koreanerin, ebenfalls ohne Bogey, sammelte neun Birdies und krönte ihre Runde mit einem Eagle auf Loch 8 — einem Par-4, das sie mit nur zwei Schlägen beendete. Einen weiteren Schlag dahinter liegt Nelly Korda mit einer 63. Die Weltranglistenerste spielte ebenfalls bogeyfrei, holte sieben Birdies und erzielte ein Eagle auf Loch 18, das sie spektakulär in zwei Schlägen spielte. Damit bringt sich auch Korda früh in eine aussichtsreiche Position für den weiteren Turnierverlauf.
Auffällig war insgesamt das extrem niedrige Scoring-Niveau am ersten Tag. Der Platz im Whirlwind Golf Club präsentierte sich zwar in gutem Zustand, ließ jedoch viele Birdiechancen zu, die von den Spielerinnen konsequent genutzt wurden. Der Scoring-Schnitt lag bei 69,6 Schlägen, insgesamt wurden 647 Birdies und 21 Eagles gespielt. 17 Spielerinnen blieben komplett bogeyfrei — ein deutliches Zeichen für die offensiv geführte erste Runde.
Henseleit beste Deutsche auf der LPGA Tour in Arizona
Esther Henseleit lieferte den stärksten Auftritt unter den deutschen Spielerinnen. Die Hamburgerin spielte eine fehlerfreie Runde mit sieben Birdies und einer 65, was ihr den geteilten sechsten Platz einbrachte. Damit bestätigte sie ihre aktuell stabile Form und hält Anschluss an die Spitzengruppe. Ebenfalls auf T6 und mit identischem Score liegen Peiyun Chien, Manon De Roey und Minami Katsu.
Helen Briem landete mit einer 68 auf dem geteilten 34. Platz. Fünf Birdies und ein Bogey standen am Ende ihrer Runde. Isi Gabsa spielte eine 69 (-3) und belegte damit gemeinsam mit mehreren Spielerinnen den geteilten 53. Rang. Auch die Schweizerinnen Albane Valenzuela und Chiara Tamburlini kamen auf 69 — Tamburlini allerdings mit einem Doppelbogey auf dem anspruchsvollen Par 3-Loch 10 zu Beginn ihrer Runde, den sie mit sechs Birdies im weiteren Verlauf weitgehend ausgleichen konnte. Valenzuela setzte mit einem Eagle auf Loch 17 ein Highlight. Polly Mack und Aline Krauter stehen auf den geteilten Plätzen 92 und 108.
Einen besonderen Moment erlebte Jenny Bae (USA): Auf Loch 6, dem schwierigsten Par 3 des Platzes, traf sie die Fahne direkt und erzielte ein Hole-in-One — das einzige Ass des gesamten ersten Spieltags. Sie beendete ihre Runde mit einer starken 66.
Auch ein Blick auf die Platzstatistik zeigt klare Tendenzen: Loch 6 spielte sich mit Abstand am schwierigsten, während die Par 5-Löcher 12 und 17 klare Birdie-Löcher waren und besonders häufig unter Par gespielt wurden. Insgesamt deutet alles darauf hin, dass auch an den kommenden Tagen niedrige Scores möglich sind — vorausgesetzt, die Spielerinnen behalten ihre aggressive, aber kontrollierte Spielweise bei.