Korn Ferry Tour

Korn Ferry Tour: Davis Lamb holt den Titel bei der Club Car Championship

30. Mrz. 2026 von Helena Llambi in Köln, Deutschland

Davis Lamb gewinnt die Club Car Championship auf der Korn Ferry Tour und feiert in Savannah seinen ersten Sieg auf der Tour. (Foto: Getty)

Davis Lamb gewinnt die Club Car Championship auf der Korn Ferry Tour und feiert in Savannah seinen ersten Sieg auf der Tour. (Foto: Getty)

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Savannah, Georgia — Davis Lamb hat die Club Car Championship at The Landings Golf & Athletic Club gewonnen. Der US-Amerikaner spielte in der Schlussrunde eine fehlerfreie 68, blieb ohne ein einziges Bogey und ließ vier Birdies auf seiner Karte stehen. Am Ende stand ein Gesamtergebnis von 269 Schlägen, das keiner seiner Verfolger mehr erreichen konnte.

Den deutlichsten Druck hätte John Pak aufbauen können, der nach Runde eins mit einer 61 als einer der gefährlichsten Anwärter ins Wochenende gegangen war. Doch Pak konnte das hohe Tempo nicht halten. Seine Abschlussrunde mit vier Birdies und drei Bogeys brachte ihm eine 71, womit er mit einem Gesamtergebnis von 271 auf dem zweiten Platz landete — zwei Schläge hinter Lamb. Blades Brown, der über die ersten drei Runden konstant unter Par geblieben war, rutschte mit einer ausgeglichenen 72 auf Rang drei ab.

Ian Gilligan mit der besten Runde des Tages auf der Korn Ferry Tour

Die beste Runde des Tages gehörte Ian Gilligan. Der US-Amerikaner spielte eine 67 mit sechs Birdies und nur einem Bogey — das war der niedrigste Score des gesamten Feldes am Finaltag. Gilligan arbeitete sich damit auf den vierten Gesamtrang vor. Ähnlich stark präsentierte sich Ian Holt, der ebenfalls eine fehlerfreie 67 ablieferte und fünf Birdies notierte. Holt katapultierte sich damit um 110 Plätze nach vorne auf geteilten siebten Rang.

Loch 9 stellte sich am Schlusstag als die größte Herausforderung des Platzes heraus. Das Par 4 wurde im Schnitt 4,41 Schläge gespielt und war damit das schwerste Loch der Runde. Dort häuften sich auch die größeren Fehler, mehrere Spieler mussten an dieser Bahn sogar ein Doppelbogey notieren. Anspruchsvoll blieb zudem das Par 3 der 17, das ebenfalls einige Schlagverluste forderte. Deutlich freundlicher präsentierte sich dagegen die 18: Das Schlussloch war das zugänglichste des Tages und brachte mit 31 Birdies bei nur neun Bogeys die klar besten Scoring-Chancen.

Deutscher Vertreter Jeremy Paul mit starker Schlussrunde

Für das deutschsprachige Feld sorgte Jeremy Paul zum Abschluss noch für einen positiven Akzent. Der Deutsche spielte in der Finalrunde eine 68 und zeigte dabei mit sechs Birdies bei nur zwei Bogeys noch einmal, dass auf dem Platz durchaus Bewegung nach vorne möglich war. Vor allem offensiv fand Paul deutlich besser in seinen Rhythmus als an den Vortagen und nutzte seine Chancen konsequenter. Mit diesem versöhnlichen Abschluss arbeitete er sich noch auf den geteilten 65. Rang bei einem Gesamtergebnis von 287 Schlägen nach vorne und beendete die Woche damit immerhin noch mit einem positiven Eindruck.

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