Donald Trump stürzt mit seiner Zollpolitik die globale Wirtschaft in ein Chaos, nimmt es selbst aber ganz gelassen. Nachdem der amerikanische Präsident an dem von ihm ausgerufenen "Befreiungstag" Länder auf der ganzen Welt mit zum Teil hohen Zöllen belegte, widmet er sich wieder seinem Lieblingsthema: Golf. Denn immerhin findet das LIV Golf Turnier in Miami auf seinem Golfplatz statt, dem Trump National Doral. Während die Aktienkurse weltweit in den Keller stürzen, kümmert Trump sich am Donnerstag um seine Freunde aus Saudi-Arabien bei einem Abendessen vor Turnierbeginn. Das wird das erste Mal, dass er als amtierender Präsident bei einer LIV-Veranstaltung auftritt.
Wie die Washington Post berichtet, vermeidet LIV Golf aber die Berichterstattung über den Besuch. Das Turnier sei nicht für die politische Berichterstattung gedacht, schreibt ein LIV-Sprecher. Stattdessen will man bei LIV den Fokus auf den Sport und die Athleten lenken.
Trumps Anwesenheit bei dem Turnier ist für ihn jedoch so wichtig, dass er dafür anscheinend sogar darauf verzichtet, bei der Überführung vier amerikanischer Soldaten anwesend zu sein, die bei einem Trainingseinsatz in Litauen ums Leben gekommen sind. Das kommt in Amerika, so die Militärangehörigen besonders viel Achtung bekommen, nicht gut an und sorgt für Kritik in den sozialen Medien.