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Tim Burke ist World Long Drive Champion 2015
Panorama

Tim Burke ist World Long Drive Champion 2015

Foto: Golf Post

Zum zweiten Mal in seiner Karriere gewinnt Tim Burke die World Long Drive Championship. Der Sieg-Drive im Video: 360 Meter!Die World Long Drive Championship ist ein Spektakel sondergleichen, auch wenn sie in den vergangenen Jahren an Popularität und finanzstarken Sponsoren eingebüßt hat. Die US-amerikanischen Golf-Fans lieben diese Art von Wettkampf: Es geht um den weitesten Drive im Duell Mann gegen Mann.

Das Event fand im WinStar World Casino and Resort statt, gelegen zwischen Dallas und Oklahoma City. Der Golf Channel übertrug ab der Runde der besten 16 live, parallel lief noch die Senioren-Ausgabe der Weitenjäger. Es stehen prall gefüllte Tribünen am Abschlag und die Spieler marschieren ein wie Gladiatoren, bewaffnet mit gleich mehreren Ausführungen ihrer personalisierten Driver, bereit und willig die magische 400-Yards-Grenze zu knacken, etwa 365 Meter.

Im Finale standen sich am Ende der mehrtägigen Veranstaltung Tim Burke, bereits im Vorfeld als einer der Favoriten gehandelt, und Jeremy Easterly, der Underdog, gegenüber. Easterly legte einen soliden Schlag vor, doch Burke war an diesem Tag nicht zu schlagen und feuerte seinen weitesten Ball auf 360 Meter - und schnappte sich nach 2013 seine zweite World Long Drive Championship, er holte sich den Gürtel zurück. Ein neues Format sorgte für Attraktivität.

Der Gewinner-Schlag im Video (ab 5:20 min)

Mit 340 Km/h von der Schlagfläche

Die Top-Athleten der Long-Driving-Szene erreichen im Schnitt Schlägerkopfgeschwindigkeiten von über 220 Km/h, der Ball verlässt den Schläger bei rund 340 Sachen, unglaubliche Werte. Und dann gilt es noch, die Landezone zu treffen - der zweimalige World Long Drive Champion Jamie Sadlowski verlor im Halbfinale gegen Easterly, weil er in der vorgegebenen Zeit keinen Ball in der Landezone unterbrachte.

Das Format wurde 2015 dahin gehend verändert, dass sich die World Long Drive Championship wie ein Match-Play-Turnier spielt: Die ersten Runden werden in Dreiergruppen ausgetragen, später geht es im K.O.-System weiter. Ganz neu ist der Faktor Zeit. Früher wurde rundenbasiert geschlagen, erst hatte ein "Hitter" drei Schläge, dann der zweite, und das ganze nochmal. 2015 hatten beide Spieler jeweils 2,45 Minuten Zeit, so viele Drives rauszuhämmern wie sie wollten oder konnten - der längste gültige zählt.

Eine Besonderheit: Sollte sich derjenige, der als zweites dran war, vor seinen Kontrahenten legen, hat dieser die Möglichkeit eines "Best Shots" - also durch einen einzigen zusätzlichen Schlag nochmal in Führung zu gehen. Schafft er das (was 2015 keinem gelang), hätte auch Spieler 2 noch einmal das Recht, einen "Best Shot" zu versuchen.

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