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Scottie Scheffler hadert mit seinem Driver
Scottie Scheffler hatte bereits am Donnerstag bei der THE PLAYERS Championship zu kämpfen. Mit nur sieben von 14 Fairways lag der Weltranglistenerste unter seinen Standards und wusste genau, woran das lag. „Ich denke, mir fehlte das Vertrauen in das, was der Driver-Kopf macht", analysierte Scheffler nach seiner ersten Runde selbstkritisch. Die Problembehebung ging er jedoch trotz Frustration direkt an: Scheffler machte sich sofort auf den Weg zum Trainingsgelände. Im Regen arbeitete er an seinen Bewegungsabläufen und versuchte, das Vertrauen in seine Ausrüstung zurückzugewinnen.
Kleine Defizite, große Auswirkungen
Bei Scheffler sind sieben aus 14 Fairways ein deutliches Zeichen von Unruhe im langen Spiel. Es ist kein katastrophales Ergebnis, aber für einen Spieler, der regelmäßig 80 Prozent seiner Fairways trifft, ein spürbarer Rückgang. Die Genauigkeit vom Tee ist beim modernen Profi-Golf entscheidend für den Score und damit auch für den psychologischen Rhythmus einer Runde.
Auch am Folgetag ließen seine Probleme nicht nach und die hätten ihn während Runde zwei fast das Wochenende gekostet. Nachdem Scheffler lange sicher innerhalb der Cut Linie platziert war, mit einer Runde von Even Par nach 13 gespielten Löchern, führten Bogeys an Loch 14 und 16 zu zusätzlichem Druck auf die Nr. 1 der Welt. Dabei zeigte Scheffler seine Frustration deutlich nach außen. Nach einem erneut nach rechts weggehenden Drive ließ er schwungvoll seinen Driver aus der Hand fallen und zeigte sich sichtlich genervt. Scheffler sicherte sich schließlich den Cut mit insgesamt +1 nach zwei Tagen.
"I don't think I had enough trust in what the driver head was doing."
Inside Scottie's mind after hitting 7/14 fairways Thursday @THEPLAYERS ... shortly before heading to the range in the rain ☔️ https://t.co/ebuVO6d7gK pic.twitter.com/K84pEGMx8k
— PGA TOUR (@PGATOUR) March 13, 2026