Der Amerikaner J.J. Spaun triumphiert auf der PGA Tour in San Antonio und der Münchner Stephan Jäger kämpft schlussendlich noch auf den geteilten Rang 59.
Stephan Jäger war bei den Valero Texas Open der einzige DACH-Vertreter, der den Cut überstehen konnte. Der Österreicher Sepp Straka musste bereits am Freitag nach der zweiten Runde mit zwei 72er-Runden das Turnier beenden. Der Münchner Stephan Jäger hingegen beendete das Turnier schlussendlich auf Position T59 und rutscht 41 Ränge auf dem Leaderboard ab. Jäger schloss den finalen Sonntag mit einer 78er-Runde ab und konnte somit nicht an seine Erfolge der Vortage anknüpfen. Auf den Front Nine konnte Jäger mit zwei Birdies zumindest einen soliden Durchschnitt halten, musste aber auf den Back Nine einige Fehler verbuchen. Vier Bogeys und ein Doppelbogey wogen auf der zweiten Hälfte letztlich schwerer als die beiden Birdies auf den Löchern 2 und 7.
Spaun sichert sich den letzten Turniersieg vorm Masters
Der Amerikaner J.J. Spaun setzte sich hingegen an die Spitze der Valero Texas Open der PGA Tour auf dem Oaks Course im TPC San Antonio in der gleichnamigen texanischen Stadt. Mit einer abschließenden 67er-Runde kam der Weltranglistenelfte auf ein Gesamtergebnis von 17 Schlägen unter Par und verteidigte damit seine Führung erfolgreich. Auf den Front Nine blieb Spauns Leistung noch unspektakulär, und er konnte sich mit nur einem Birdie auf Loch 2 lediglich durchschnittlich in die zweite Hälfte bringen. Auf den Back Nine konnte der Amerikaner sein Können dann nochmals unter Beweis stellen, auch wenn er auf Loch 15 noch ein Bogey hinnehmen musste. Drei Birdies und sogar ein Eagle sicherten Spaun schließlich einen souveränen ersten Platz. Das Trio seiner Verfolger blieb einen Schlag dahinter. Dazu kam noch, dass der Caddie des Siegers an diesem Tag seinen Geburtstag feiern darf.
On his caddie's birthday, J.J. Spaun ties Sunday's low round @ValeroTXOpen for a one-shot win ❤️ pic.twitter.com/A3JVPnD88U
— PGA TOUR (@PGATOUR) April 5, 2026
Matt Wallace aus England, der mit einer soliden 68er-Runde vier Plätze im Leaderboard gutmachen konnte, sicherte sich gemeinsam mit Michael Kim aus den USA und dem Schotten Robert MacIntyre den geteilten zweiten Platz mit jeweils 16 Schlägen unter Par. Wallace hatte am Tag zuvor mit einer 64er-Runde seinen stärksten Turniertag erlebt und konnte am finalen Sonntag mit fünf Birdies und einem Bogey erneut eine solide Runde spielen.
PGA Tour: Fleetwood arbeitet sich am Schluss in die Top 10 vor
Einer der größten Gewinner des Finaltags war Si Woo Kim aus Südkorea. Der Koreaner spielte eine 67 in der letzten Runde und kletterte damit um 29 Positionen nach oben auf T10, wodurch er sich noch in die Top 10 schob.
Der Engländer Tommy Fleetwood konnte sich ebenfalls am finalen Sonntag in die Top 10 verbessern. Fleetwood startete auf den Front Nine mit zwei Birdies und einem Bogey und blieb auf den Back Nine mit zwei Birdies fehlerfrei. Auch dies bescherte dem 35-Jährigen eine Aufwärtsbewegung um acht Plätze und brachte ihn auf einen geteilten 10. Platz.