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Masters-Feeling im Glas – Die besten Golf-Cocktails zum Public Viewing

Masters-Feeling im Glas – Die besten Golf-Cocktails zum Public Viewing

Foto: Golf Post

Wenn in Augusta die Azaleen blühen, wird das Masters zum Fernseh-Event Zuhause oder im Clubhaus– perfekt begleitet von ikonischen Golf-Cocktails am 19.-Loch.

Wenn im Frühjahr die Azaleen auf dem Golfplatz des Augusta National Golf Clubs blühen und die besten Golfer der Welt beim Masters aufteen, verwandeln sich häufig Wohnzimmer, Terrassen oder Clubhäuser rund um den Globus in kleine „Amen Corners“, wo die Spannung des Turniers zu spüren ist. Ein gelungenes Public Viewing lebt dabei nicht nur von spannenden Drives und nervenaufreibenden Putts, sondern auch von den passenden Drinks und Cocktails sowie den Kommentaren aus dem Off. Denn auch diese gehören zur Tradition des Masters und sind bei vielen aktiven Golfern ebenfalls Teil des 19. Lochs.

Viele der klassischen Golf-Cocktails erzählen ihre ganz eigene Geschichte und sind eng mit der Kultur des Golfsports verbunden. Hier sind fünf ikonische Drinks, die bei keinem Masters-Abend fehlen sollten.

Azalea – Augusta im Glas


Der Azalea ist wohl der "offiziellste" Masters-Cocktail. Benannt nach den berühmten Azaleenblüten, die das Gelände auf dem Augusta National prägen, ist er fruchtig, elegant und optisch ein Highlight. Der rosafarben anmutende Cocktail wurde der Legende nach bereits zum ersten Masters-Turnier im Jahr 1934 eingeführt, gilt somit als Signature-Drink dieses Majors und wird auch beim Masters-Dinner sowie an den Imbissständen in Kunststoffbechern auf dem Augusta National serviert.

Lange Jahre konnte nur gemutmaßt werden, aus welchen Zutaten genau der Cocktail besteht, da der Azalea ähnlich legendär ist wie das Masters selbst. Im Jahr 2024 - kurz vorm Turnierbeginn -wurde dann doch das Geheimnis seitens des Augusta National gelüftet.

Der Azalea besteht nach offizieller Angabe des Augusta National aus:


  • 40ml Vodka

  • 150ml Limonade (wie beim Arnold Palmer)

  • 15ml Grenadine


Im Rezept des Augusta National wird nicht erwähnt, ob der Cocktail "geschüttelt oder gerührt" wird. Trotzdem wird der Azalea mit einer ordentlichen Portion Eis serviert und mit einer Kirsche und einer Zitronenscheibe garniert. In der Vergangenheit wurde fälschlicherweise oft angenommen, dass statt der Limonade eine Mischung aus 60ml Ananassaft und 30ml Zitronensaft verwendet wird. Auch wenn dies nicht dem offiziellen Augusta-Rezept entspricht handelt es sich um eine erfrischende Alternative.

Arnold Palmer – Die erfrischende Legende


Der wohl bekannteste Golf-Drink überhaupt ist der Arnold Palmer: eine erfrischende Mischung aus Eistee und Limonade. Benannt ist dieser alkoholfreie Drink (Mocktail) nach der gleichnamigen Golflegende, der ihm Jahr 2016 mit 87 Jahren verstorben ist. Der Erzählung nach soll dieses Getränk in den 1960er-Jahren bekannt geworden sein, als Arnold Palmer selbst regelmäßig diese Kombination in den verschiedensten Clubhäusern der Welt bestellte.

Schnell wurde aus der simplen Mischung ein Kultgetränk – nicht zuletzt, weil es perfekt zu langen Tagen auf dem Golfplatz passt: leicht, erfrischend und nicht alkoholisch. Für ein Public Viewing eignet er sich ideal als Basisdrink, der auch als „Welcome Drink“ serviert werden kann.

Der Arnold Palmer wird mit abgekühltem und ungezuckertem schwarzen Tee (Eistee) in gleichen Teilen mit Zitronenlimonade in einem Glas mit Eiswürfeln aufgegossen und einer Zitronenscheibe garniert. Besonders hierbei ist, dass es sich nicht um eine Zitronenlimonade von einem namhaften Hersteller handelt, sondern um eine klassische, hausgemachte Limonade im amerikanischen Stil. Hierzu werden vier Teile Wasser mit einem Teil frisch gepresstem Zitronensaft und einem Teil Zucker zu einer Limonade vermengt. Diese Basis kann auch für das darauffolgende Rezept verwendet werden.

John Daly – Die „erwachsene“ Variante des Arnold Palmers


Wo der "Arnold Palmer" ist, darf der "John Daly" nicht fehlen. Dieser Cocktail ist im Grunde die alkoholische Version des eben zubereiteten Klassikers: Eistee, Limonade und ein kräftiger Schuss Wodka.

Benannt ist dieser Cocktail nach dem exzentrischen Major-Sieger John Daly, der schon bei seinen ersten Auftritten auf professionellen Golfturnieren mit Zigarette rauchend und mit Bier aus Pappbechern auffiel. Dieser Cocktail spiegelt dessen unkonventionellen Stil wider, auch wenn Daly in vielen Interviews oft über seine Vorliebe zu Tennessee Whiskey sprach. Der Cocktail ist ebenso unkompliziert wie der Arnold Palmer, aber sorgt schnell für gute Stimmung.

Hierbei wird ein Glas des "Arnold Palmer" mit ca. 60ml hochwertigem Vodka (Menge ansonsten nach Belieben) ergänzt und schon hat man einen Golf-Cocktail im Stil des "Enfant Terrible" des Golfsports. Im Jahr 2023 hat der nun 59-jährige John Daly einen eigenen Vodka sowie mehrere Ready-to-Drink-Varianten seines Signature-Drinks in Dosen auf den amerikanischen Markt gebracht.

Eine weitere Option dieser alkoholischen Variante des Arnold Palmers ist der "Lee Trevino" mit Tequila anstatt Vodka, der auf die mexikanischen Wurzeln des texanisch-mexikanischen Spielers anspielen soll. Diese Variante wird mit einem Augenzwinkern oft auch "Juan Daly" genannt.

Transfusion – Der präsidiale Clubhaus-Klassiker auch in Augusta


Der Transfusion ist weniger bekannt, aber unter Golfern ein echter Geheimtipp und dies insbesondere in den USA. Seine Basis: Wodka, Ginger Ale und Traubensaft, oft ergänzt durch einen Spritzer Limette. Seinen Namen verdankt der Drink seiner angeblichen „Wiederbelebungswirkung“ nach einer langen Runde Golf. In vielen Clubhäusern gilt er als inoffizieller Signature Drink. Der Ursprung dieses Cocktails, der bis in die 1950er Jahre zurückliegt, blieb bisher verborgen aber weist oft eine präsidiale Verbindung auf.

Kein geringerer als der passionierte Golfspieler und Präsident der Vereinigten Staaten Dwight D. Eisenhower (1890-1969) wird stark mit diesem Cocktail assoziiert und soll zur Popularisierung dieses Cocktails beigetragen haben. Eisenhower der während seiner Präsidentschaft (1953-1961) rund 800 Tage auf dem Golfplatz verbracht haben soll, war ebenfalls ein häufiger Gast auf dem Augusta National Golf Club, wo er selber Mitglied gewesen ist und dort liebevoll "Ike" genannt wurde. Somit soll der Transfusion auch im Clubhaus des Augusta National bei Mitgliedern und Gästen zu wachsender Beliebtheit geführt haben und sich in den 1960er und 1970er Jahren bis in die Golfclubs der amerikanischen Ostküste als Standard-Golfcocktail etabliert haben.

Das Standardrezept für den Transfusion in einem Highball-Glas sieht folgendes vor:


  • 30ml dunkler Traubensaft

  • 30-60ml Vodka (nach Belieben)

  • 15ml Limettensaft

  • Ginger Ale zum Auffüllen


Der Cocktail wird in einem Glas mit Eiswürfeln "gebaut", dann leicht umgerührt und schlussendlich mit gefrorenen Weintrauben oder einer Limettenscheibe garniert und serviert. Neben der leicht roten Färbung lädt die Kohlensäure des Ginger Ales zu einer frühlingshaften Erfrischung ein.

Bloody Mary – Der Cocktail für lange Turniertage


Schlussendlich hat die klassische Bloody Mary ihren festen Platz in der Golfwelt, die ursprünglich nach der blutigen englischen Königin Mary I. Tudor benannt wurde. Vor allem bei frühen Tee Times (auch häufig nach längeren Nächten) oder langen Turniertagen auch vor dem Fernseher, gilt dieser Cocktail seit seiner Erfindung in den 1920er Jahren als "Katerdrink". Auch die beiden Schriftsteller Ernest Hemingway und F. Scott Fitzgerald sollen zu den Liebhabern dieses Cocktails gezählt haben. Mit Wodka, Tomatensaft, Gewürzen und oft einer Selleriestange als Garnitur ist sie kräftig, würzig und überraschend sättigend.

Eine klassische Bloody Mary wird wie folgt gemixt, auch wenn dort viele Rezepte nach Belieben ihre Richtigkeit haben:


  • 60ml Vodka

  • 150ml Tomatensaft

  • 5 Spritzer Tabasco

  • 2 Spritzer Worcestershire-Sauce

  • Saft einer halben Zitrone


Alle Zutaten werden in ein Glas mit Eis gegeben und verrührt. Gewürzt wird der "blutige" Cocktail ungewöhnlicherweise mit Pfeffer und Salz und häufig mit einer Selleriestange garniert. Optional kann auch noch mit Meerrettich nachgewürzt werden.

Mehr als nur Drinks – Teil der Golfkultur


Natürlich gibt es noch viele weitere Golf-Drinks, doch diese fünf Klassiker bieten die perfekte Mischung für ein gelungenes Masters-Public-Viewing: abwechslungsreich, traditionsreich und vor allem gesellig. Diese Cocktails sind mehr als bloße Erfrischungen sondern sie sind Ausdruck einer gewachsenen Golfkultur. Vom eleganten Azalea bis zum bodenständigen Transfusion erzählen sie Geschichten von Turnieren, Persönlichkeiten und Clubhaus-Traditionen. Wer das Masters stilecht genießen möchte, sollte nicht nur den Fernseher einschalten, sondern auch die Bar vorbereiten. Mit diesen Cocktails holen Sie sich ein Stück Augusta nach Hause – ganz egal, ob auf der Couch, im Garten mit Freunden oder im Clubhaus mit ihren Clubkollegen.

 

 

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