Nach drei Runden bei der LPGA Tour HSBC Women's World Championship ist die Ausgangslage vor dem Finaltag offen: Hannah Green und Minjee Lee, beide aus Australien, teilen sich die Führung mit -11. Nur einen Schlag dahinter lauern Angel Yin und Haeran Ryu.
Green spielte die beste Runde des Tages. Mit fünf Birdies und einem Bogey erzielte sie eine 68 — die niedrigste Einzelrunde aller 72 Starterinnen im dritten Umlauf. Auch der Scoring-Durchschnitt des Feldes lag bei 72,33, was zeigt, wie anspruchsvoll sich der Kurs präsentierte. Green selbst erklärte ihre Verbundenheit mit dem Turnierort: „Ich liebe es, nach Singapur zu kommen. Ich treffe hier zwar nicht besonders viele Fairways, aber dafür viele Grüns — und das hilft auf diesem Platz immer."
Minjee Lee kam mit vier Birdies und einem Bogey auf eine 69 und bleibt damit unmittelbar in Schlagdistanz zu ihrer Landsfrau. Beide Australierinnen haben nach einem leichten Abstand nach Runde eins — Green startete mit einer 71, Lee mit einer 72 — durch starke zweite und dritte Runden das Feld weiter hinter sich halten können.
Minjee Lee shares the lead with Hannah Green with this birdie ‼️ pic.twitter.com/m7wwVBeu5N
— LPGA (@LPGA) February 28, 2026
Yin und Ryu im engen Verfolgerfeld der LPGA Tour
Angel Yin präsentierte sich in Runde drei angriffslustig: Sechs Birdies standen zwei Bogeys gegenüber, was eine 68 und Rang drei (206 gesamt) ergab. Yin fasste die Anforderungen des Tages zusammen: „Gutes Golf und etwas Glück. Ehrlich gesagt kann man nicht viel mehr tun. Heute gab es Momente, wo ich ein unglaubliches Up-and-Down gespielt habe. Das ist für mich eine Mischung aus Können und Glück."Haeran Ryu (KOR) liegt ebenfalls bei 206, verlor jedoch durch ein Doppel-Bogey auf der schwierigen 17 — einem Par 3 — wichtige Schläge. Durch sechs Birdies in Runde drei blieb der Schaden mit einer 70 überschaubar. Loch 3 und Loch 12 erwiesen sich an diesem Tag als die härtesten Herausforderungen des Kurses, mit Durchschnittswerten von 4,42 beziehungsweise 4,33 Schlägen. Das Par-5-Loch 13 hingegen war der klarste Birdie-Anker: 43 Spielerinnen notierten dort ein Birdie oder besser.
Ariya Jutanugarn (THA) folgt auf Rang fünf mit -9 nach einer 71er Runde, die drei Bogeys und vier Birdies enthielt. Linn Grant (SWE) und Auston Kim (USA) belegen dahinter aktuell die Plätze sechs und sieben.
Henseleit auf Rang 20 mit schwierigem dritten Umlauf
Für die einzige DACH-Vertreterin beim Turnier, Esther Henseleit (GER), lief Runde drei deutlich unruhiger. Die Deutsche kam auf eine 74 mit vier Birdies, zwei Bogeys und zwei Doppel-Bogeys — auf Loch 2 und Loch 15 verlor sie jeweils zwei Schläge über Par. Mit einem Gesamtscore von -3 liegt sie aktuell auf dem geteilten 20. Rang.
Aus Sicht der größten Auf- und Absteiger des Tages stach Wei-Ling Hsu (TPE) hervor, die mit einer 68 (-4) 23 Plätze gutmachte und auf Position 31 vorückte. Auf der anderen Seite rutschte Nanna Koerstz Madsen (DEN) nach einer schwachen Runde um 25 Ränge von Platz 5 auf Platz 30 ab.
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