Bei der Aramco Championship auf der LPGA Tour behauptet Lauren Coughlin die Führung nach Runde 2, während Nur Chiara Tamburlini aus der Schweiz im Rennen bleibt.
Das Wochenende beginnt für die DACH-Vertreterinnen bei der Aramco Championship der LPGA Tour mit einer herben Ernüchterung. Chiara Tamburlini aus der Schweiz ist nach zwei Runden mit einem Gesamtscore von 7 über Par die einzige Spielerin aus dem deutschsprachigen Raum, die den Cut überstanden hat und am Wochenende auf der LPGA Tour noch dabei ist. Helen Briem, Laura Fuenfstueck, Leonie Harm und Esther Henseleit aus Deutschland sowie Emma Spitz aus Österreich mussten dagegen die Heimreise antreten – alle vier mit Gesamtscores von 9 bis 10 über Par, was keiner von ihnen für das Weiterkommen reichte. Gerade für Helen Briem ist die Enttäuschung groß. Nachdem sie am Donnerstag mit einer 71 noch auf T15 lag, folgte am Freitag eine 82, 10 über Par, womit sie weit nach unten rutschte und ebenfalls den Cut verpasste.
Dass der Cut so erbarmungslos ausfiel, hat mit dem Charakter von Shadow Creek zu tun. Der Platz forderte das gesamte Feld in Runde 2 auf eine Art und Weise, die im Scoring deutlich ablesbar ist: Der Schnitt des Feldes lag bei 76,61 Schlägen – ein klares Zeichen dafür, wie schwer sich die Bedingungen gestalteten. Leona Maguire brachte es auf den Punkt: „Es grenzt fast an ein U.S. Open-Setup. Man sieht, wie wenige Spielerinnen unter Par liegen."
Coughlin führt die LPGA Tour-Wertung der Aramco Championship an
An der Spitze des Leaderboards steht Lauren Coughlin mit einem Gesamtscore von 8 unter Par nach Runden von 67 und 69. Ihr Vorsprung auf die geteilte zweite Position beträgt fünf Schläge. Dort folgen Leona Maguire aus Irland und Hyo Joo Kim aus Südkorea mit Scores von 3 unter Par. Coughlin beschrieb die Tücken des Platzes treffend: „Der einfachste Weg, diesen Platz zu beschreiben, besonders wenn es windig wird: Es ist so leicht, ein Bogey zu machen. Ein kleiner Fehler und schon steht ein Bogey auf der Karte – manchmal auch schlimmer."
Einen besonderen Moment erlebte Coughlin auf Loch 8, wo sie einen 18-Meter-Putt versenkte. „Sobald der Ball über die Erhebung rollte, dachte ich mir: Das sieht gut aus. Er lief fast die ganze Zeit so eine Linie, aber er fiel genau in die Mitte des Lochs." Nelly Korda, die nach Runde 1 noch ganz oben mitmischte, rutschte mit einer 74 in Runde 2 auf den geteilten vierten Rang zurück.
Dramatische Auf- und Abstiege im Feld
Zu den auffälligsten Bewegungen im Feld zählte Amelia Garvey aus Neuseeland, die mit der besten Runde des Tages – einer 69 – stolze 80 Plätze gutmachte und von Position 111 auf den geteilten 31. Rang kletterte. Auf der anderen Seite erlebte Hannah Screen aus England mit einer 87 den schwersten Tag aller Spielerinnen und fiel von Platz 7 auf Position 109 zurück.
Anna Huang aus Kanada, die sich auf dem geteilten siebten Rang befindet, zeigte sich trotz der schwierigen Bedingungen gefasst: „Es macht wirklich Spaß. Auf der Range mit den besten Spielerinnen der Welt zu sein, ist eine tolle Erfahrung." Für das Wochenende hat sie ihre Strategie klar definiert: „Es ist wirklich schwer, hier niedrige Scores zu spielen. Deshalb ist Geduld das Wichtigste."
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprueft.