Jon Rahm hat eine klare Botschaft für die Masters-Woche: Ungeduld ist der größte Feind im Golfsport. Der spanische Profi erinnert daran, dass Turniere über vier Tage gehen – und dass man nicht an jedem Tag einen großen Schlag landen muss.
„Wir wollen natürlich alle gewinnen, richtig?", sagte Rahm in einem Interview zu seiner mentalen Herangehensweise. „Ich denke, in diesem Spiel muss man sehr oft Geduld haben. Und das ist wahrscheinlich das Schwierigste, sich selbst daran zu erinnern."
Geschichte und Statistik sprechen für Geduld
Der LIV Golf-Spieler belegt seine Aussage mit aussagekräftigen Beispielen. Rory McIlroy etwa startete im Vorjahr mit einer Even Par Runde, gewann das Turnier aber dennoch. Auch Tiger Woods hält eine beeindruckende Statistik: Wann immer Woods ein Major gewann, spielte er in der ersten Runde nicht unter 70 Schlägen.
„Du musst nicht an jedem Tag etwas Besonderes tun", erklärt Rahm die Logik dahinter. „Es geht darum, sich nicht selbst unter Druck zu setzen. Viele denken, sie müssen jeden Tag 5-unter spielen – aber das ist gar nicht nötig."
Jack Nicklaus als Vorbild
Auch Golf-Legende Jack Nicklaus hatte dazu eine prägende Aussage. Der 18-fache Major-Gewinner empfahl, sich einfach „mitziehen zu lassen" – runde um Runde, bis man im finalen 18-Loch-Stretch seinen Rhythmus findet und „seinen Schritt macht".
Rahm fasst es zusammen: Es braucht nicht die perfekte erste Runde. Es braucht Geduld, Konstanz und das Wissen, dass sich große Leistungen oft erst in den entscheidenden Momenten offenbaren. Wer diese Balance findet, hat die besseren Chancen.
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft. Problem melden
Tweet
Quelle: LIV Golf