Spieth entscheidet das Tournament of Champions für sich, zieht mit Tiger gleich und verpasst doch einen Rekord. Cejka im Mittelfeld.
Jordan Spieth hat sich mit beeindruckendem Spiel beim Hyundai Tournament of Champions gegen den Rest des exklusiven 32-köpfigen Feldes durchgesetzt. Dank einer 67er Finalrunde schraubte er seinen Gesamtscore auf fulminante 30 unter Par. Auf dem zweiten Platz landete Titelverteidiger Patrick Reed, der nach einer 69er Schlussrunde und -22 jedoch acht Schläge Rückstand verbuchte. Alex Cejka beschloss das Event auf dem geteilten 21. Platz.
Jordan Spieth mit Traumstart ins neue Jahr
Als Führender mit fünf Schlägen Vorsprung war Jordan Spieth in die finale Runde eingezogen, sodass es für ihn hauptsächlich darum ging, seine Spitzenposition bis zum Ende der Runde zu halten. Trotz hervorragender Ausgangslage keine einfache Aufgabe, mit solch hochkarätiger Konkurrenz. Doch die Motivation war groß, immerhin hatte Rory McIlroy dem Weltranglistenersten ein schwieriges Jahr 2016 vorhergesagt. Am Ende dominierte der Youngster fast nach belieben, ließ das Feld immer weiter hinter sich und zog schließlich mit Tiger Woods gleich. Beide gewannen vor ihrem 23. Geburtstag sieben PGA-Tour-Titel.
Einen Rekord verpasste der Texaner Spieth allerdings knapp. Er schaffte zwar den von ihm anvisierten Score von -30 - Rekordhalter bleibt jedoch weiterhin der Südafrikaner Ernier Els, der das Hyundai Tournament of Champions 2003 sogar mit -31 abschloss.
Alex Cejka im Kampf mit den großen Namen
Der einzige Deutsche im Feld hatte sich durch seinen Sieg bei der Puerto Rico Open im März des vergangenen Jahres für das Tournament of Champions qualifiziert. Gleich zu Beginn der neuen Saison bei der Shriners Hospital Open hatte er den nächsten Erfolg nur denkbar knapp verpasst. Auf Hawaii kam er dem Sieg nicht so nahe. Mit zwei 72er und einer 67er Runde war er nur vom geteilten 24. Platz aus in den Finaltag gestartet, geschlagene 18 Schläge vom Führenden Spieth entfernt. Letztendlich konnte er sich aber nochmal verbessern, spielte sich mit einer bogeyfreien Finalrunde auf elf unter Par und landete schließlich auf dem geteilten 21. Platz.
Patrick Reed und die Bogey-Challenge
Nachdem er beim Tournament of Champions erstmals im Laufe seiner Karriere mit drei bogeyfreien Runden glänzen konnte, mühte sich Patrick Reed, auch am entscheidenden Turniertag diesen Zauber ja nicht abreißen zu lassen. Am 15. Loch fiel der Ball dann am Finaltag allerdings doch erst zum Schlagverlust. Reed wäre ansonsten der erste Spieler seit Charles Howell III at the 2010 Greenbrier Classic gewesen, der bogeyfrei trotzdem das Turnier nicht gewinnen konnte. So standen am Ende 69 Schlägen zu Buche, was immerhin für -22 und Rang 2 reichte.
Hier geht es zum vollständigen Leaderboard des Hyundai Tournament of Champions
Endergebnisse des Tournament of Champions
Pos
Spieler
Runde 4
Gesamt
1
Jordan Spieth
-6
-30
2
Patrick Reed
-4
-22
T3
Brandt Snedeker
-6
-21
T3
Brooks Koepka
-2
-21
5
Rickie Fowler
-6
-20
T21
Alex Cejka
-5
-11