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Augusta National Women's Amateur · R1

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Deutsche Golferinnen erleben besondere ANWA-Momente in Augusta

Deutsche Golferinnen erleben besondere ANWA-Momente in Augusta

Foto: Golf Post

Die beiden Deutschen Lily Reitter und Charlotte Back erleben den Augusta National beim ANWA. Talley führt nach starken Runden souverän das Feld an.

Für 72 Spielerinnen bietet sich an diesem Wochenende die seltene Chance, einmal auf dem Augusta National im „Peach State“ Georgia zu spielen. Vom 1. bis 4. April findet das Augusta National Women’s Amateur (ANWA) statt. Es handelt sich um ein Turnier der Elite des Amateur-Damengolfs, das traditionell eine Woche vor dem sagenumwobenen Masters der Herren ausgetragen wird.

Lily Reitter und Charlotte Back haben sich Augusta Traum erfüllt


Auch zwei deutsche Spielerinnen sind beim ANWA angetreten und konnten sich ihren Traum erfüllen, einmal auf dem prestigeträchtigen Golfplatz des Augusta National Golf Clubs zu spielen, der sonst regulär nur Mitgliedern, Masters-Siegern und während des eigentlichen Masters-Turniers weiteren Spielern zugänglich ist.

Lily Reitter, die bisher mit französischer Staatsbürgerschaft im Golfsport aufgetreten ist, hat sich 2026 entschieden, für Deutschland anzutreten. Die 17-Jährige, die der deutschen Sprache noch nicht mächtig ist, diese aber an ihrer Universität in den USA als Nebenfach belegen möchte, ist die Tochter einer französischen Mutter und eines deutschen Vaters. Anfang 2026 kümmerte sie sich um die nötigen Formalitäten mit dem Deutschen Golf Verband (DGV), um für Deutschland antreten zu können. Reitter drückte es in einem Interview wie folgt aus: „Für Deutschland zu spielen, war einfach eine Entscheidung, um mein Wohlbefinden zu schützen und gleichzeitig meine deutschen Wurzeln zu würdigen, auf die ich genauso stolz bin wie auf meine französischen.“

Reitter startete auf dem Augusta National mit einer 78er-Runde und landete nach dem ersten Tag im hinteren Bereich des Leaderboards. Am zweiten Tag des Turniers wurde um den Cut gespielt. Reitter konnte sich zwar stark auf eine Even-Par-Runde mit 72 Schlägen verbessern, dies reichte jedoch nicht aus, um den Cut zu schaffen, für den sich die besten 30 Spielerinnen (einschließlich derer mit gleichem Ergebnis) qualifizieren.

Charlotte Back musste verletzungsbedingt aufgeben


Die zweite deutsche Spielerin, Charlotte Back, musste bereits nach der ersten Runde verletzungsbedingt aufgeben. Schon im Vorfeld des Turniers zeichnete sich ab, dass die 21-Jährige aus Baden-Württemberg mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, aber dennoch im Training und im Turnier alles geben wollte. Ihre erste Runde konnte sie noch mit fünf Schlägen über Par beenden, doch dann machte ihr Rücken einen Strich durch die Rechnung, und sie musste das Turnier vorzeitig abbrechen.

An der Spitze des Leaderboards der ANWA steht nach der zweiten Runde die Amerikanerin Asterisk Talley. Die 17-Jährige aus Kalifornien konnte bereits am ersten Turniertag mit einer fehlerfreien 66er-Runde überzeugen und sammelte vier Birdies sowie sogar einen Eagle auf dem 18. Loch. Auch am zweiten Tag blieb Talley fehlerfrei und beendete die Runde mit fünf Schlägen unter Par. Mit insgesamt elf Schlägen unter Par führt sie das Leaderboard vor dem geteilten zweiten Platz mit zehn Schlägen unter Par an, den sich die Schwedin Meja Örtengren und Maria Jose Marin teilen.

Örtengren, die bereits 2022 beim ANWA angetreten ist, äußerte sich in einem Interview über das Turnier wie folgt: „Ich glaube, das ist das größte Amateurturnier überhaupt, und es war mein Traum, es zu gewinnen, seit es angekündigt wurde.“ Schon im Vorfeld erklärte die Schwedin zudem auf die Frage, ob es nun Zeit für einen schwedischen Sieg sei: „Das wäre großartig!“

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